April 2022

April 2022

Winterbock – Bitburger – (7,0% Alc.)

Passend zu dem wiedereinsetzenden Winter und Schneefall, gibt es für mich diese Tage noch den Bitburger Winterbock. Es gibt ihn in der 0,33 Liter „Stubbi“-Flasche oder wie hier in der 0,5 Liter Dose. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist die Dose die perfekte Verpackung. Nur, bitte aus dem Glas trinken.

Das Bier ist ein heller bernsteinfarbener Bock mit einem schönen feinporigen weißen Schaum. Es ist ein unfiltriertes Bier und daher die Trübung.

Der Geruch ist malzig süß, nach Honig und Datteln. Der Antrunk ist süßlich-fruchtig und sehr mild. Die Fruchtigkeit kommt vom zusätzlich verwendeten Callista Hopfen.

Dann kommt der kräftige Honiggeschmack durch, gepaart mit der wiederkehrenden leichten malzigen Süße. Das Bier hat einen gehaltvollen Charakter und ist trotzdem süffig. Der Bitburger Winterbock reift und lagert bei -2 Grad. Laut Werbung soll er bei kalten Winterabenden getrunken werden oder in einer gemütlichen Runde. Dem stimme ich voll zu.

Das Bier schmeckt hervorragend zu kräftigen Käse, sowie zu würzigen Braten und Wildgerichten.

Noch ein kurzes Wort zur Entstehungsstätte: Die Bitburger Brauerei bzw. Braugruppe ist die 4. Größte Brauerei in Deutschland und wird immer noch familiär geführt.

März 2022

März 2022

Double Amberee – Brauerei Grimbergen – (6,5% Alc.)

1128 wurde erstmals in Grimbergen Bier gebraut. Das Kloster liegt in Belgien in der Region Flandern. Da die Brauerei mehrmals abgebrannt ist und immer wieder aufgebaut wurde, war das wie der „Phönix aus der Asche“.  Aus diesem Grund, ist auch der Phönix auf dem Etikett zu sehen. Diese Braustätte ist heute ein Museum. Seit 2008 hält Carlsberg die Markenrechte für die Grimbergerner Biere. Interessanterweise werden die Grimbergerner Biere in der heutigen Zeit an verschiedenen Standorten des Konzerns gebraut.

Das Grimbergerner Double Amberee ist ein sehr interessantes Abteibier. Es ist kastanienbraun und hat eine feinporige cremefarbene Schaumkrone. Der Geruch erinnert an Haselnuss und Karamell. Ebenfalls hat es Nuancen von Malz und etwas Lakritz. Im Mund ist es vollmundig mit einer sehr guten Resenz. Die ausgeglichene Spritzigkeit passt ausgezeichnet zu dem Körper des Bieres. Karamell, Haselnuss und auch den Geschmack von getrockneten Früchten findet man in jedem Schluck wieder. Es hat eine kräftige Süße von Honig und Malz, sowie eine dazu passende Bittere.

Obwohl es doch einen höheren Alkoholgehalt hat, freut man sich dennoch auf eine weitere Flasche.

Das Bier passt gut zu asiatischen Gerichten, aber auch beim Grillen zu guten Steaks.

Februar 2022

Februar 2022

Bayrisch Pale Ale – Schönramer Brauerei – (5,5% Alc.)

Ein Freund, der meine Bier-Leidenschaft sehr gut kennt, hatte am Wochenende dieses Bier als Überraschung für mich parat. Und er hat voll ins Schwarze getroffen. Eine wirklich gute geschmackliche Interpretation des Bierstils „Pale Ale“. Es hat uns/mich gleich so überzeugt, dass ich es zu meinem Bier des Monats Februar machen möchte.

Bei meinen Recherchen zu der Brauerei und dem Bier, bin ich auf der Internetseite der Brauerei gelandet.

Die Schönramer Brauerei in Petting/Schönram hat auf ihrer Internetseite das neue Bierzeitalter sehr gut eingearbeitet. Sie beschreibt nicht nur ihre Biere sehr detailliert, unter anderem auch mit einer Geschmacksspinne, sondern geht auch auf die Geschichte des Bierstils (wie das Pale Ale oder Stout) ein. Des Weiteren wird auf die verwendete Hopfensorte eingegangen und dazu eine Speiseempfehlung.

Dadurch erübrigt sich für mich, meine sonstige Bierbeschreibung, da ich zu der Pale Ale Beschreibung nichts hinzufügen kann/will. Schönramer Bayrisch Pale Ale

Abschließend gesagt, ein Bier mir der richtigen „Drinkability“. Dieses Bier ist eher für den Frühling oder Sommer gedacht, hat mir aber auch zu dieser kalten Jahreszeit vor dem Holzofen mit Freunden super geschmeckt.

Auf jeden Fall werde ich auch noch weitere Biere dieser Brauerei verkosten!

Januar 2022

Januar 2022

Frischhopfen-Pils – Müllerbräu Neuötting– (5,2% Alc.)

Das Pils von der Brauerei Müller aus Neuötting ist ein ganz besonders Bier. Es wurde unter anderem mit frisch gezupften Hallertauer Hopfen verfeinert. Dies erahnt man schon, wenn die Flasche geöffnet wird, es strömt einem ein fruchtig- hopfiger Duft entgegen. Wenn es eingeschenkt ist, steht ein feinporiger weißer Schaum im Glas. Das Bier hat eine helle Bernstein Farbe und eine leichte Trübung. Der Geruch, wie schon erwähnt, ist außerordentlich fruchtig, ähnlich wie bei einem Pale Ale, aber auch mit dem typischen Hopfengeruch eines Pils. Es hat einen schlanken Körper und eine angenehme Resenz. Durch die Spritzigkeit ist das Bier sehr erfrischend und verbreitet ein ausgewogenes Mundgefühl. Das Pils schmeckt leicht malzig hat aber dennoch die Noten vom Hopfen und einen zusätzlichen Geschmack von frischgemähtem Gras. Im Abgang kommt noch eine überraschend deutliche Hopfenbittere zum Vorschein, wie man dies als Pilstrinker auch so liebt.

Früher hat es in Neuötting 9 Brauereien gegeben, wovon nur noch die Müllerbräu übriggeblieben ist. Die Brauerei Müller blickt auf eine lange Familientradition zurück. Sie schafft es hervorragend die traditionellen Biere, mit den besonderen Craftbieren in ihrer Biervielfalt zu verbinden.

Für mich war unter anderem ein weiteres Highlight, der Jahrtausendbock „Black Star-Edition“. Ein Ausflug nach Neuötting mit Brauereiführung oder Brautag ist bestimmt ein tolles Erlebnis und empfehlenswert.